Auf Entdeckungsreise mit Orgel und Chor

"Missa Festiva" von Alexander Gretchaninow und

"Prager Te Deum" von Petr Eben


Konzerte am:

Samstag, 27.07.2019 auf einer Chorreise in der Evangelischen Stadtkirche in Bad Reichenhall und 

Montag, 29.07.2019 in St. Heinrich, Alterlangen

 Eben Petr

 

Petr Eben (1929-2007) gilt als einer der führenden zeitgenössischen Komponisten der Tschechischen Republik. Er studierte an der Prager Musikakademie Klavier und Komposition. Von 1955 bis 1990 war er Dozent an der der Karlsuniversität in Prag sowie ab 1990 Professor für Komposition an der Akademie für darstellende Künste in Prag und Präsident des Festivals „Prager Frühling“.

   

Sein Prager Te Deum wurde 1990 zu Ehren von Papst Johannes Paul II. in Prag uraufgeführt. Zur Entstehungsgeschichte schreibt Eben: „Als nun die so lange entbehrte Freiheit 1989 so plötzlich auf uns zukam, quoll mir das gregorianische Motiv des Hymnus „Te Deum“ mit seinem freudig aufsteigenden Ductus so richtig aus der Seele, und bei aller Turbulenz, die die Revolutionsepoche mit sich brachte, schaffte ich es doch, um die Jahreswende 1989/90 das Te Deum als Dankgesang für alles, was geschehen war, zu komponieren“. Mit dem Rückgriff auf die gregorianische Musik steht Petr Eben in einer Tradition, die gerade im 20. Jahrhundert immer wieder bei Vertonungen alter liturgischer Texte zu beobachten ist. 2019 wird dieses Te Deum 30 Jahre alt, ebenso wie die politischen Umbrüche in Tschechien und Deutschland.

 Gretchan AT  

Als Hauptwerk wird die Missa Festiva (Op. 154) des russischen Komponisten Alexander Gretchaninow (1864-1956) erklingen, die er 1937 in Paris komponierte. Gretchaninows Stil ist stark von seinen Lehrern Anton Arenski, Sergei Tanejew und Nikolai Rimski-Korsakow beeinflusst; er blieb der Tradition eines Tschaikowsky oder Rachmaninoff verbunden, sodass seine Werke eher konservativ klingen. Seine umfangreiche geistliche Musik ist von einer Rückbesinnung auf die ältesten russischen Überlieferungen geprägt.

 

  Gretchaninow zog 1925 nach Paris, ohne jedoch mit der Sowjetmacht zu brechen. Er unternahm nun häufiger Konzertreisen, bevor er 1939 auf Grund der bedrohlichen politischen Weltsituation in die USA auswanderte. Von 1940 an wohnte er in New York. Der zu Lebzeiten hoch angesehene Gretchaninov geriet nach seinem Tode schnell in
Vergessenheit: auch seine fünf Sinfonien, Orchester- und Kammermusik sowie drei Opern werden nur selten aufgeführt. Selbst in der Sowjetunion wurde er vor allem wegen seiner Emigration ignoriert.

   

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