"Aus ALT mach NEU"

Weltliche und geistliche Musik für Chor und Blockflöten im Spannungsfeld zwischen Mittelalter und Moderne

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  Programmheft   

 

Liedsätze wie „Verleih uns Frieden gnädiglich" oder das „Vater unser" wurden in Vertonungen aus mehreren Jahrhunderten gegenübergestellt, insbesondere von Heinrich Schütz (1585-1672) und den in Nürnberg geborenen Komponisten Hans Leo Hassler (1564-1612) und Hugo Distler (1908-1942). Nicht der Kontrast alter und neuer Musik allein stand dabei im Vordergrund, sondern der Umgang zeitgenössischer und alter Komponisten mit Themen wie Frieden oder Gotteserfahrung aus ihrer jeweiligen persönlichen Erfahrung. Wenn sich also Frédéric Bolli (*1953) der alten Texte eines Walther von der Vogelweide annimmt, Heinrich Schütz die Gräuel des Dreißigjährigen Krieges beobachtet hatte oder Hugo Distler seine erlebte Angst vor dem Weltkrieg in Töne setzte.

thumb 1310 Bolli 5  Nach dem großen Erfolg der Uraufführung der „Lichtgesänge" von Frédéric Bolli freute sich der Chor auf eine weitere - musikalische wie persönliche - Begegnung mit dem Komponisten aus Konstanz. In diesem Konzert wurden „Drei Lieder von Walther von der Vogelweide" (1997) für gemischten Chor und Blockflötenquartett präsentiert. Das hier beteiligte Blockflöten-Ensemble "Concerto Dolce" stellt sich auch mit eigenen instrumentalen Beiträgen aus alter und moderner Zeit vor. Die „Birthday Madrigals" von John Rutter (auf alte englische Texte) rundeten das kontrastreiche Programm ab. 

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